Zur Person

Bernd Heckmann

Als sportbegeistertem Menschen galt über viele Jahre mein Interesse hauptsächlich der Leichtathletik. In meinem Heimatverein hatte ich mich dabei auf Mittel- und Langstreckenlauf  spezialisiert. Dabei variierten meine Wettkampfstrecken in unterschiedlichen Jahren zwischen den üblichen Distanzen auf der Bahn und ganz langen Strecken auf der Straße.

Neben dem Sport habe ich mich immer für Trommeln und Rhythmus interessiert, deshalb schloss ich mich im Jahr 1999 einer Gelsenkirchener Djembé-Formation an.

Hierbei wurden überwiegend afrikanische Rhythmen mit Händen getrommelt und das Üben fand teilweise im Sitzen statt.

Als Schlüsselerlebnis kann ich den Besuch meines ersten Taiko Konzerts im Jahr 2001 in Düsseldorf  bezeichnen. Die Spielerinnen und Spieler standen im tiefen Ausfallschritt vor überwiegend großen fassförmigen Trommeln und ich konnte erleben, dass einerseits mit Stöcken mitreißende Rhythmen geschlagen werden, andererseits auch sportliche Bewegungen ausgeführt werden, die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und koordinative Fähigkeiten erfordern.

Ich erkannte also, dass bei Taiko sowohl meine sportlichen Interessen, als auch meine Begeisterung für Trommeln und Rhythmus zu einer Einheit verschmelzen und habe mich nach diesem Konzert umgehend für meinen ersten Anfängerkurs angemeldet. Dieses Hobby betreibe ich bis heute mit großer Begeisterung und habe als Ergänzung zum Trommeln auch das Spiel auf der Shinobue, der japanischen Bambusquerflöte erlernt.

Mein Werdegang

Regelmässiger Unterricht:

Djembé:

1999 – 2001 „Come With Us“ , Gelsenkirchen, Lehrer: Andrea Zaddach, Detlef Gerhold

Taiko:

2001 – 2004 Haguruma Daiko, Düsseldorf, Lehrer: Peter Markus

2004 – 2006 Shin Daiko, Düsseldorf, Lehrer: Ulla Hillebrecht, Irene Prasch, Josef Lang

seit 2006 eigene Gruppe Arashi Daiko

Shinobue:

2008 – 2013 Lehrerin: Yoko Kojima-Bauer

Workshops:

Taiko:

Grete Moortgat , Martin Muntwyler , Sayuri Ito, Ingmar Kikkat , Kaoly Asano, Art Lee, Kanazashi Ryota, Yoshiyuki Kimura, Katsuji Kondo

Taketina®:

Bärbel Bucke, Birgit Hübner, Matthias Liesenhoff, Martina Liesenhoff, Ranvita Hahn, Reinhard Flatischler

Taichi und Qi Gong:

Thorsten Tesch, Birgit Mittag

Feldenkrais®:

Marianne  Becker 

Weitere Ausbildungen:

2001 C-Trainer  Leichtathletik, FLVW, Kamen

2009 B-Trainer Leichtathletik Sprint, FLVW, Kamen

2010 B-Trainer Leichtathletik Lauf, FLVW, Kamen

2019 Pilates Trainer, AHAB Akademie Berlin, Dortmund

Meine Philosophie

In unserer Gruppe geht es nicht darum, möglichst viele Kurse einzurichten und die Gesamtmitgliederzahl zu maximieren, sondern dass sich aus den KursteilnehmerInnen eine möglichst schlagkräftge Auftrittgruppe herauskristallisiert. D.h. dass das Lernen in kleineren Gruppen zwischen 4-8 Leuten stattfindet (max. 10) und an einem Abend jeweils nur ein Kurs eingerichtet wird, da die Kursdauer 120 Minuten beträgt. 

Proben für Auftritte kosten keine extra Gebühr. Ich helfe Mitgliedern, die als Seiteneinsteiger zu einem laufenden Kurs dazu kommen, Anschluss an die Gruppe zu finden. Das geschieht, indem ich mich gelegentlich einzeln mit ihnen zum Lernen des fehlenden Repertoires treffe. Dafür nehme ich ebenfalls keine Extra-Gebühr, erwarte allerdings ein selbständiges Nacharbeiten des auf diese Weise Erlernten.

Zu den erarbeiteten Stücken und Übungssequenzen teile ich jeweils Notationen aus und gebe den TeilnehmerInnen häufig die Gelegenheit, einzelne Teile per Video aufzunehmen, damit das Erlernte im Anschluss nachgearbeitet werden kann.

Ich freue mich immer sehr, wenn Mitglieder eigenständig üben. Daher ermögliche ich auch allen, die Zeit und Lust dazu haben, außerhalb der Kurszeiten den Proberaum zu betreten und meine Trommeln zu benutzen. 

Trotz der angeführten Punkte besteht keine Pflicht, an Auftritten teilzunehmen und in einem Anfängerkurs hat man ausreichend Zeit, seine Fähigkeiten zu entwickeln, bevor man sich zum ersten mal traut, bei einem Auftritt mit dabei zu sein.

Mit meiner Einstellung möchte ich, meine Mitglieder zu einem hohen Einsatz motivieren, sowie Zusammengehörigkeitsgefühl und gegenseitige Hilfsbereitschaft fördern. Damit wird eine gute Voraussetzung für ein harmonisches Miteinander und viel Freude am gemeinsamen Spielen geschaffen.

Mein Training

Nach meiner Auffassung sollte Taiko Training nicht ausschließlich aus dem Üben von Schlagtechniken und Einstudieren von Liedern an der Trommel bestehen, sondern es kann durch weitere Maßnahmen sinnvoll ergänzt werden .

Wie schon an unterschiedlichen Stellen erwähnt wurde, erfordert Taiko auch ein gewisses Maß an körperlicher Fitness. Leider sprengt es den Rahmen des üblichen Kursbetriebes, ausgiebiges Fitnesstraining innerhalb der Gruppe  gemeinsam durchzuführen und so beschränkt sich dieser Bereich auf einige Übungen zur Mobilisation der Gelenke zu Beginn und Dehnungsgymnastik am Ende des Unterrichts.

Für weitere Maßnahmen helfen mir meine Trainerausbildungen und Besuche bei Kursen zur Verbesserung der Körperwahrnehmung. Dadurch kann ich jederzeit Tipps und Anregungen geben, wie man sich in dieser Hinsicht verbessern kann. Ich selber versuche so gut ich kann Vorbild für die Gruppe zu sein, indem ich fast täglich unterschiedliche Fitnessbereiche trainiere.

Weiterhin halte ich es für sinnvoll, rhythmische Grundlagen in Übungsformen ohne Trommeln mit Klatschen, Schritten und Stimme zu erarbeiten. Als besonders effektiv in dieser Hinsicht hat sich für mich die von Reinhard Flatischler entwickelte Taketina®-Methode erwiesen. Deshalb empfehle ich meinen Mitgliedern, gelegentlich an Taketina®-Workshops teilzunehmen.

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